Der Ursprung der quantitativen Finanzmarktanalyse
Die Faszination für die Finanzmärkte und der Antrieb, ihre komplexen Preisbildungsmechanismen zu entschlüsseln, prägen Hartmut Jaensch bereits seit seinem Studium der Betriebswirtschaft an der Universität der Bundeswehr München und an der University of Houston (USA) sowie der Vertiefung seines Wissens im Financial Engineering an der Business School der Harvard University. Die systematische Durchleuchtung gängiger Analysemethoden zeigte früh, dass die meisten Ratschläge für die Börse wenig greifbar waren, weit verbreitete Modelle immer wieder versagten und ein widerspruchsfreies, mathematisch belastbares Regelwerk fehlte. Auch das Reagieren auf tagesaktuelle Nachrichten bot keine fundierte Grundlage für eine strategische Allokation.
Von der Börse zur angewandten Forschung: Empirische Evidenz
Praktische Stationen im Bankgeschäft, im Parketthandel der Münchner Börse sowie in der Finanzredaktion lieferten empirische Einblicke in die strukturellen Schwachstellen des Marktes. Zur Vertiefung der quantitativen Methodik trieb Hartmut Jaensch seine Forschungsarbeiten parallel zu Führungsaufgaben bei internationalen Konzernen (u. a. Google, Xerox, Avaya, Halliburton [ehem. Dresser]) voran.
Methodischer Durchbruch: Die Entwicklung der prediqma-Systemarchitektur
Auf Basis historischer Datenreihen aus teilweise über drei Jahrhunderten gelang die Entwicklung eines adaptiven, quantitativen Verfahrens zur mathematischen Isolierung von Regimewechseln. Um theoriegeleitete Modelle autark und strikt getrennt vom operativen Tagesgeschäft weiterzuentwickeln, bündelt Hartmut Jaensch alle Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten juristisch eigenständig als unabhängiger Forscher und Einzelunternehmer.
Aus dieser Grundlagenforschung entstand die prediqma-Systemarchitektur. Ihre prozessuale Integrität und Risikokontrolle stehen als indizierende Modellebene seit 2015 unter staatlicher Regulierungsaufsicht (BaFin-Registrierung gemäß WpHG/FinAnV). Die resultierenden mathematischen System-Indikationen dienen als verlässliche Entscheidungsgrundlage, welche anschließend durch qualifizierte menschliche Expertise bewertet und in finale Modellentscheidungen übersetzt wird.
Wissenschaftliches Engagement für fundierte Finanzmarktanalysen
Als Vize-Präsident des Bundesverbandes Deutscher Volks- und Betriebswirte setzt sich Hartmut Jaensch auf akademischer und gesellschaftlicher Ebene für die Objektivierung der Finanzmarktanalyse und den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis ein. Es ist ihm ein besonderes Anliegen, dass sowohl in der breiten Bevölkerung, in Unternehmen, in Fachkreisen als auch in der politischen Debatte der Zusammenhang der zwischen Wirtschaft und Finanzmärkten besteht, weitestgehend objektiviert wird.


